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Family Vibes

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Zu Beginn möchte ich klarstellen, dass dieser Artikel an jene Familien gerichtet ist, die durch die Covid 19 Pandemie vorrübergehend ihre Kinder zuhause unterrichten (müssen).

Wir unterrichten unsere Kinder das gesamte Jahr selbst und haben dadurch auch einen ganz anderen Zugang zum Thema Lernen als Familien und mit Kinder, die sonst die Schule besuchen!

Wir haben natürlich bereits einige Ansätze ausprobiert, die mal gut und mal weniger gut geklappt haben, und dadurch viel Erfahrung gesammelt.

Dieses Wissen möchte ich hier so kompakt und klar wie möglich an euch weitergeben und ich freue mich, wenn ich damit ein bisschen Erleichterung und Hilfestellung für Eltern und Kinder bringen kann, denn die neue Situation ist für viele eine große Herausforderung.

Lasst uns jedoch diese neue Familiensituation, die durch Covid 19 entsteht, als positiv annehmen. Ihr könnt jetzt die kommenden Wochen intensiv Zeit mit euren Kindern verbringen, als Lernbegleiter fungieren und viel “Quality Time” miteinander genießen.

Der erste positive Effekt ist der morgendliche Termindruck, der jetzt vollkommen wegfällt. Die Kinder müssen nicht mehr um 5 oder 6 Uhr morgens aus den Betten geworfen werden, sondern können ausschlafen. Ausgeschlafene Kinder sind meist gelassener, können sich besser konzentrieren und sind weniger gereizt.

Im besten Fall könnt ihr euch Zeit für ein gemeinsames, ausgiebiges und reichhaltiges Frühstück nehmen, ohne Stress aber dafür mit viel Raum für Gespräche.

Aktives Zuhören ist in den kommenden Wochen ein für mich besonders wichtiger Punkt!

Denn Kinder sind von Natur aus wissbegierig und wenn Zeit und Raum für Fragen und Antworten da ist, findet Lernen automatisch statt (und nebenbei wird sich die Bindung zwischen euch stärken).

Lernen bedeutet nicht nur das Arbeiten mit Arbeitsheften, Arbeitsblättern oder Lesen von vorgegebenen Texten.

Lernen passiert immer und überall!

Effiziente Einteilung der Lerninhalte

Ihr habt bestimmt von der Schule Lernmaterialien/Arbeitblätter usw. bekommen.

Schafft euch erstmal einen Überblick über die Themen/Materialien und teilt sie euch auf die vorgegebenen Wochen Homeschooling ein. Nehmen wir an, ihr seid vorraussichtlich 5 Wochen zuhause, dann teilt euch jedes Fach so auf, dass ihr jeden Tag ein bisschen was von den verschiedenen Unterrichtsfächern/Arbeitsblättern erledigen könnt.

Das mag vielleicht nach einer Menge Arbeit aussehen, erleichtert euch aber die kommenden Wochen enorm.

Als nächstes macht euch ein Bild über die Themen, die zuletzt in der Schule behandelt wurden, denn im besten Fall werdet ihr dort ansetzen und den Lerninhalt darauf aufbauen.

Sollte eure Lehrperson keine täglichen Lernziele definiert haben, dann bleibt euch quasi selbst überlassen, mit welchen Themen/Inhalten ihr startet. In dem Fall könnt ihr auch die Vorlieben und Interessen der Kinder in die theoretische Planung miteinbeziehen.

Sobald ihr den ganzen Lernstoff auf die kommenden Wochen aufgeteilt habt, müsst ihr euch überlegen, wann für euch “Lernzeit” am besten in den Alltag passt.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass konzentriertes Arbeiten mit unseren Kindern am besten direkt nach dem Frühstück funktioniert.

Jegliche Ablenkungen sollten direkt vor Beginn der Lernzeit vermieden werden um bestmögliche Konzentration und Aufmerksamkeit zu garantieren.

Dazu zählt neben Spielen auch der Medienkonsum.

 

Die Länge der Lernzeit richtet sich nach dem Alter des Kindes und der jeweiligen Aufmerksamkeitsspanne . Diese kann sich täglich ändern, denn Kinder sind keine Roboter und so wie wir Erwachsene, haben auch Kinder mal einen schlechten Tag und es läuft einfach nicht so gut.

Daher ist auch eine gewisse Flexibilität im Bezug auf die Kinder und die gesetzten Lernziele gefragt!

Es ist für alle Beteiligten, Eltern und Kinder, eine neue und ungewohnte Situation an die sich beide Seiten erst gewöhnen müssen. Es macht meiner Meinung nach wenig Sinn, starr auf jedes Detail zu pochen, da man damit speziell zu Beginn sehr leicht die Lernfreude der Kinder dämpfen kann.

Lernen soll immerhin auch Spaß machen! 

Was oft vergessen wird, ist, dass Vieles auch in den Alltag eingebunden werden kann und daher nicht in der festgesetzten Lernzeit untergebracht werden muss.

Normalerweise bringen wir gerne das Beispiel, dass Kinder beim Einkaufen alle 3 Grundfähigkeiten (Lesen, Schreiben und Rechnen) erlernen und weiter ausbauen können.

Einkaufen ist allerdings momentan wohl eher nicht ratsam.

 

Man kann aber trotzdem ähnliche Prinzipien zuhause in den Alltag einbinden!

Ein Beispiel dafür wäre:

Mittagessen kochen

Während den Vorbereitungen und dem Kochen kann man z.B. folgende Themen (je nach Alter) behandeln:

  1. Schreiben: Rezept aufschreiben, Buchstaben/Wörter nach dem erkennen auf einen Zettel übertragen
  2. Maßeinheiten: kg, ml, l, dag etc. besprechen, damit experimentieren
  3. Lesen: das Rezept lesen, Buchstaben erkennen und benennen
  4. Zählen: Wieviele Eier werden verwendet, wieviele Gabeln müssen aufgedeckt werden
  5. Sachunterricht: Gemüse  besprechen (Herkunft, Herkunftsland, Anbau, Wirkung im Körper, Saison/Jahreszeiten, wo kommt die Milch her, wie entsteht Butter)
  6. Uhrzeit: Kochzeit anhand der Uhr festlegen, detaillierte Besprechung von Minute/Sekunde/Stunde
  7. Mengenlehre: 2 Paprika und 2 Gurken auflegen und die Summe berechnen
  8. Farbenlehre: Gemüse/Obst auflegen und benennen
  9. Bruchrechnen: Gemüse halbieren/vierteln
  10. Dividieren: Aufteilen von Mengen beim Anrichten (20Stück XY auf X Familienmitglieder aufteilen)
  11. Forschen: Geschmacksinn, Geometrie (runde Formen, ovale Formen), Gewürze, was ist gesund/ungesund, Vitamine/Inhaltsstoffe, Reaktionen der Vitamine/Mineralien im Körper, Verdauungssystem, usw.

 

Wie ihr seht, gibt es allein beim Kochen unzählige Möglichkeiten, dem Kind spielerisch und sinnvoll neues Wissen näherzubringen.

Beim aktiven Zuhören und beim Beantworten von Fragen eurer Kinder könnt ihr direkt auf Wissensthemen eingehen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass es allen Spaß macht wenn man sich gemeinsam über verschiedene Wissensthemen austauscht und sich nötige Informationen gemeinsam aus dem Internet (Youtube, Google) oder aus Büchern zusammensucht!

Ihr könnt die Homeschooling Zeit nutzen um euch mit Themen zu beschäftigen, die in der Schule nicht aufgegriffen werden. Schaut euch Dokumentationen an, lest Bücher, habt Spaß daran gemeinsam zu Lernen!

Wie zuvor geschrieben, habt ihr euch hoffentlich beim Einteilen des Lerninhaltes einen groben Überblick verschafft, welche Lernziele in den Wochen Homeschooling verfolgt werden sollen. Im besten Fall bindet ihr diese Inhalte dann in euer tägliches Leben ein (wie ich anhand des Beispiels mit dem Mittagessen gezeigt habe).  Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Lernhinhalte so viel schneller und mit viel mehr Begeisterung erlernt werden.

Es gibt aber natürlich auch Themen, die nicht immer direkt im Alltag gemeistert werden können. Im nächsten Kapitel werdet ihr sehen wie man sich diese Lernzeiten am besten einteilt.

Lernzeit gestalten

Wie schon gesagt, ist bei uns die optimalste Zeit zum Lernen am Heft direkt nach dem Frühstück. Die Zeit wie lange dann gearbeitet wird variiert bei uns sehr stark. Mal wird 3h durchgearbeitet und mal merke ich, dass nach einer Stunde bereits die Luft draußen ist. Auch hier gilt wieder: lasst etwas Flexibilität zu, ihr befindet euch in einer absoluten Ausnahmesituation!

Wir als Homeschoolerfamilie mussten schon viele Male unsere gesetzten Tagesabläufe umschmeißen, bis wir zu einer für uns optimalen Lösung fanden. Erwartet nicht, dass ihr in der jetzigen Situation von heute auf morgen einen Tagesablauf erschaffen könnt, der vom ersten Tag weg zu 100% klappt.

Zurück zur Lernzeit. Wir legen grundsätzlich eine Lernzeit von 2h am Stück fest (wie gesagt mal sind es mehr mal weniger Stunden). In dieser Zeit legen wir Erwachsene unser Handy/Laptop beiseite um nicht abgelenkt zu werden.

Fernseher/Radio und andere Medien werden zu dieser Zeit selbstverständlich auch abgeschalten.Wir gestalten eine gemütliche Lernumgebung mit aufgeschnittenem Obst, Nüssen, Wasser und allen Stiften/Arbeitsmaterialien die benötigt werden.Ständiges Aufstehen und wieder hinsitzen vermeiden wir, denn es entsteht dadurch eine gewisse Unruhe am Tisch und das Kind kann sich automatisch weniger gut konzentrieren.

Jüngere Geschwister bekommen von uns entweder dem Alter entsprechend Arbeitsmaterialien und arbeiten am Tisch mit oder sie beschäftigen sich um uns oder im Obergeschoss mit ihrem Spielzeug, Hörspielen, oder Malstiften.

Klare Kommunikation ist für uns sehr wichtig. 4 Jährige verstehen zum Beispiel schon sehr gut, dass die große Schwester/der große Bruder jetzt nicht spielen kann und Ruhe braucht.

Mit Kleinkindern sieht die Sache natürlich anders aus, aber auch hier finden sich verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten.

Eine Möglichkeit wäre es, den Mittagsschlaf als Lernzeit festzulegen (wenn eine anderwertige Beschäftigung nicht funktioniert).

Im Internet findet ihr ganz viele Spielideen für eure Kinder und ich denke, es findet sich bestimmt einiges um ein möglichst ungestörtes Arbeiten mit dem Schulkind zu ermöglichen.

Unsere Kinder mögen es nicht gerne alleine im Zimmer zu arbeiten.

Ich habe bemerkt, dass sie auch viel langsamer und unkonzentrierter sind als wenn wir uns gemeinsam hinsetzen.

Lasst das Spiel auch nicht zu kurz kommen. Ihr befindet euch zuhause und seid keine Schule. Das Spiel ist für Kinder enorm wichtig und je mehr sie spielen, desto besser. Spielen ist für Kinder die natürliche Form des Lernens.

Achtet darauf, dass ihr die Lernzeit mit einem positiven Erlebnis beendet. Und wenn das ein ehrliches ” Hey, das hat heute ja super geklappt” ist oder ein High Five. Ihr könnt die Lernzeit auch vorzeitig abbrechen, wenn ihr merkt es läuft einfach nicht gut. Am besten noch bevor das Kind vollkommen verzweifelt und das Ganze in Tränen endet.

Hier ist meiner Meinung nach wieder Flexibilität gefragt. Ihr könnt euch in so einem Fall auch am Nachmittag nochmal hinsetzen und das auch klar kommunizieren. Vermeidet harte Kritik am Kind, denn dann wird es bald nicht mehr kooperativ sein und jede Lernzeit wird für die ganze Familie zur Qual. Und das muss es nicht sein.

 

Das Lesen üben klappt hier zum Beispiel am besten abends, in Ruhe im Bett ohne dass wir Eltern dabei sind.Unsere Tochter hat sich das Lesen komplett selbst beigebracht und hat von Anfang an nur Dinge gelesen, die sie auch interessiert haben.

Sie begann mit einem Pferdegeschichten Buch und liest mittlerweile am liebsten Bücher von Astrid Lindgren.

 

Ihr könnt Leseübungen auch ganz einfach wieder im Alltag integrieren indem ihr das Kind dazu motiviert, euch Wörter/Sätze die euch im täglichen Leben unterkommen vorlesen zu lassen.

Ihr dürft auch helfen, vergesst nicht ihr seid Lernbegleiter und nicht der Lehrer. Ihr habt den Vorteil alles in Liebe zum Kind gestalten zu können und könnt getrost auf Drill und Leistungspush verzichten!

Kalender als Hilfestellung

Die verschiedenen Lerninhalte könnt ihr euch in einen Stehkalender eintragen.

Von Montag bis Sonntag habt ihr also (im besten Fall leserlich für das Kind) alle Lernziele notiert und könnt euch so gemeinsam orientieren. Meistens macht es den Kindern riesen Spaß, wenn sie die Themen am Kalender, die sie abgearbeitet haben, selbst durchstreichen dürfen. Also räumt dafür auch ein bisschen Zeit im Alltag ein, denn ein bewusstes Abchließen von Tätigkeiten ist enorm wichtig.

Welches Thema sollen wir zu Beginn des Tages besprechen?

Am besten das Thema, wo das Kind die meiste Konzentration braucht. Je nach Kind kann das sehr unterschiedlich sein. Manche müssen sich sehr stark konzentrieren, um Rechenaufgaben zu lösen. Anderen wiederum, fällt es schwerer, eine Geschichte zu schreiben. Hier müsst ihr wieder individuell, je nach den Gegebenheiten entscheiden.

Was soll ich machen, wenn das Kind keine Lust zum Lernen hat?

 

In dem Fall würde ich dem Kind die Entscheidungsfreiheit geben, welches Fach er zuerst machen möchte.

Klare Kommunikation ist wieder sehr wichtig, denn es bleibt euch meistens nichts anderes übrig, als die vorgegebenen Lerninhalte irgendwann trotzdem durchzumachen.

Lernfrust entsteht meistens durch fehlende Begeisterung (und daran ist das Schulsystem leider oft schuld).

 

Es ist nicht möglich, durch Erfahrungen gemachte Lernfrustration innerhalb von 1-2 Wochen auszumärzen.

Eure Aufgabe ist es, diese Wochen Homeschooling möglichst positiv für das Kind und euch als Familie zu gestalten.

Soll ich ein gewisses Thema (z.B. Artikel) 3 Tage hintereinander besprechen damit es sitzen bleibt?

Natürlich müsst ihr die neuen Themen erstmal besprechen. Das könnt ihr aber auch meist ohne Arbeitshefte, je nachdem wie ihr Lust habt.

Beispiel Artikel lernen:

Dazu müsst ihr euch keine 2h vor das Heft setzen.

Ihr könnt einfach während dem Frühstück ins Gespräch kommen und dem Kind betonte Beispiele bringen;

  • Die Butter
  • Der Teller
  • Das Glas

Dann könnt ihr gemeinsam weitere Artikelbestimmungen finden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich Kinder Lerninhalte so viel schneller merken wenn sie es direkt anwenden und nicht das Gefühl haben, sie müssen jetzt etwas theoretisches und abstraktes Lernen. Im weiteren Tagesverlauf könnt ihr immer wieder auf dieses Thema zurückkommen. Ihr solltet euch nicht zu sehr auf aktives Lernen am Heft versteifen. Ein Ausfüllen dieser Hefte geht meistens viel schneller, wenn es bereits verstanden wurde.

Ihr könnt dann wenn ihr das Gefühl habt, das Kind hat es verstanden, die nächste Lernzeit dafür nutzen, die Arbeitsmaterialien dafür auszufüllen.

Beschäftigungsideen

Im Internet findet ihr ganz viele Anregungen wenn ihr danach sucht. Bei uns spielen die Kinder die meiste Zeit allein im oder ums Haus und eine aktive Beschäftigung findet selten statt. Daher bin ich für Beschäftigungsideen denke ich eher nicht die geeignete Person.

Selbständiges Spiel war für uns als Familie von Anfang an sehr wichtig und unsere Kinder sind es gewöhnt, sich selbstbestimmt im ganzen Haus zu bewegen und sich selbst Tätigkeiten zu suchen.

Was bei uns jedoch zu 100% stattfindet, ist das Einbinden der Kinder in den Alltag. Kochen, Haushaltsaufgaben, Mithilfe bei verschiedenen Arbeiten (Schnitzen, Holzarbeiten, Malen, Basteln, Backen, etc.) und Sport/Musik sind – bis auf wenige Ausnahmen – Gruppenaktivitäten, bei denen die Kinder selbst entscheiden können ob sie teilnehmen wollen oder nicht.

Wenn ihr jedoch auf der Suche nach speziellen Beschäftigungsideen seid, könnt ihr euch auch auf Pinterest Spielideen suchen, die ihr kleineren Geschwistern anbietet, während die größeren ihre Lerneinheiten durchgehen oder während ihr eure Arbeit erledigt.

Lego, Duplo, Bausteine, Schleichfiguren, Bastelmaterial, Knete und Puppen sind auch bei uns immer angesagt und für fast jedes Alter geeignet.

Wie ihr seht, ist das ganze Thema Homeschooling sehr, sehr umfangreich und ist unmöglich in einem einzigen Blogartikel zusammenzufassen. Ich sehe uns als Homeschoolerfamilie in dieser Zeit als eine kleine Inspiration für andere Familien. Allerdings gibt es kein Allround Rezept, das ich an euch weitergeben kann. Jede Familie, jedes Kind ist anders und so unterscheidet sich dann auch der Zugang zum Lernen, der Alltag und das Leben miteinander.

Dennoch denke ich, findet ihr hier einige Hilfestellungen.

Im nächsten Blogartikel werde ich auf das Thema Homeoffice & Homeschooling eingehen, denn auch hier haben wir Erfahrung da wir schon seit Jahren ein IT Unternehmen leiten – und das alles via Homeoffice.

Teilen ist natürlich erwünscht – schickt den Link zu diesem Blogartikel an so viele Menschen wie möglich! Vielleicht können wir dadurch ein bisschen mehr Entspannung in die Familien bringen.

Ich wünsche euch viel Gesundheit und eine wundervolle Zeit im Kreise eurer Liebsten!

         

Auf der Reise nach Mauritius haben wir zum ersten Mal unseren gratis Loungezugang durch die American Express Platinum Card getestet.

Unser Abflug war abends um 21:50 am Flughafen Wien Schwechat.

Sobald wir das Gepäck abgegeben haben, gingen wir direkt zur AIR Lounge.

Die Lounge ist überall sehr gut ausgeschildert und leicht zu finden, man kann den Eingang eigentlich nicht verfehlen.

 

In der Lounge befindet sich eine Rezeption wo man erstmal seine Zugangskarte zeigen oder die Gebühr für den Loungezugang zahlen kann.

Man kann  also die Flughafenlounges auch ohne American Express oder sonstige Kreditkarten nutzen, nur muss man dann eine Gebühr bezahlen (die unterschiedlich hoch ausfällt).

Wie hoch diese ist, kann man auf der jeweiligen Homepage des Flughafens nachlesen.

AIR Lounge Vienna Airport – Terminal 2

Die Lounge macht einen sehr sauberen, Eindruck.

Eingang zur AIR Lounge Flughafen Wien

Die Gäste sind bunt gemischt, vom Businessmann bis zu Familien mit Kindern ist hier alles vertreten.

Es befinden sich genügend Sitzplätze in der Lounge. Normale Sessel mit Tischen sowie auch gemütliche Sofas mit kleinen Tischen laden zum Verweilen ein.

An der Fensterfront gibt es gemütliche Relaxsessel mit Fußstützen auf denen wir es uns gleich mal gemütlich gemacht haben.

 

Der Ausblick in Richtung Flughafengelände ist für Groß und Klein immer wieder spannend und für unsere Kinder spannender als jeder Fernseher.

Während des Loungeaufenthalts (der hier auf 3 Stunden limitiert ist), steht ein Buffet mit verschiedenen Kalt- und Heißgetränken gratis zur Verfügung. Wasser, Sprudelwasser, verschiedene Säfte, Cola & Co, für jeden ist etwas dabei.

Eine Kaffeemaschine mit richtig leckerem Kaffee steht auch bereit sowie eine Teestation.

An unserem Reisetag gab es Reisfleisch mit Salat als warme Speise, was uns sehr gut geschmeckt hat.

Knabberzeug wie Chips und Kekse sowie eine riesige Obstschale stehen ebenso gratis zur Verfügung.

Für Lesebegeisterte gibt es auch diverse Zeitschriften und Zeitungen zur freien Entnahme und einen Fernseher der ohne Ton Nachrichten bringt.

Die Toiletten waren sehr sauber und es gibt eine Wickelmöglichkeit für die kleinsten Gäste.

Sitzbereich der AIR Lounge Flughafen Wien

 

Alles in Allem war der Aufenthalt sehr entspannt und angenehm für uns alle. Die knapp 3 Stunden Wartezeit vergingen total schnell und wir fühlten uns sehr wohl.

Zum Schluss sei noch gesagt, dass der Weg von der Lounge bis zum Gate ein total kurzer ist. Mit drei Kindern waren wir in 5 Minuten beim Gate!

 

 

Preis für Reisende ohne Zugangskarte

Pro Person: 33€

Kinder bis 3 Jahre : gratis in Begleitug eines Erwachsenen

Kinder ab 4-14 Jahren: 19€

Zugang zur Lounge haben alle Reisenden, egal welche Ticketklasse, unabhängig von der gebuchten Airline.

Sitzplätze können nicht vorgebucht werden!

 

Fazit zur AIR Lounge Flughafen Wien Schwechat

Wer es gern gemütlich hat und sich nicht am Flughafengelände in diversen Restaurants aufhalten mag, ist hier gut aufgehoben!

Man kann sich hier gut entspannen und ist fern von Hustle and Bustle des Flughafens.

Plaza Premium Lounge Dubai International Airport -Terminal 3

In Dubai gibt es neben der Marhaba Lounge auch eine weitere Lounge die wir direkt mal getestet haben.

Gut beschildert führt der Weg direkt zum Lift der entweder zur Marhaba Lounge oder zur Premium Plaza Lounge fährt.

Die Plaza Premium Lounge befindet sich im 4. Stock, Concourse A am Terminal 3 und ist 24h geöffnet.

Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 5h. Die Lounge ist sehr groß und beitet viele verschiedene Sitzmöglichkeiten.

Wir haben es uns in den Kojen gemütlich gemacht und die Kinder haben erstmal eine Runde Schlaf nachgeholt.

Jede Koje ist mit einem kleinen Tisch und einer Leselampe ausgestattet. Super praktisch empfanden wir auch die USB Stecker in jeder Koje.

 

Buffet der Plaza Premium Lounge Dubai International Airport

Am Buffet gibt es kalte und warme Speisen (in unserem Fall Frühstück).Ein Kellner bringt  das Essen an den Sitzplatz (oder in unserem Fall zur Koje).

Kaffee und Tee gibt es natürlich auch unlimited und beides schmeckt vorzüglich!

Unsere Kinder freuten sich besonders über die frisch gepressten Säfte.

 

Die Toiletten sind auch hier wieder sehr sauber und es gibt die Möglichkeit eine Dusche zu benutzen (allerdings gegen Gebühr).

Am anderen Ende der Lounge gibt es Schlafkojen, welche mit gemütlichen Sofasesseln und Fußhockern ausgestattet sind. Zusätzlich gibt es eine Schiebetüre für absolute Privatsphäre.

Wenn man ein bisschen Geld locker macht, kann man sich eine Familiensuite mieten. Diese Suiten sind Räume mit riesen Sofas und einem Fernseher. Zusätzlich ist ein persönlicher Butler im Preis inkludiert.

Wir haben diese Familiensuiten allerdings nicht in Anspruch genommen, denn die restliche Lounge bietet unserer Meinung nach genug Komfort und ganz billig sind diese Suiten  auch nicht (394€ für drei Stunden Aufenthalt).

 

Spielbereich der Plaza Premium Lounge Dubai International Airport

 

Die Plaza Premium Lounge bietet auch einen Kinderbereich mit  tollen  Spielsachen und wir hatten das Gefühl, dass Kinder in der Lounge generell sehr willkommen sind.

 

 

 

Wir hätten es in der Plaza Premium Lounge noch länger ausgehalten, es ist wirklich sehr gemütlich dort!

Zum Gate dauert es wieder nur wenige Minuten und Alles in Allem fanden wir diese Lounge super angenehm für die ganze Familie.

Preis für Reisende ohne Mitgliedskarte

Pro Person: 48 €

Kinder unter 2 Jahren: gratis in Begleitung eines Erwachsenen.

Sitzplätze können online auf der Homepage gebucht werden, dies ist aber nicht zwingend notwendig.

Fazit Plaza Premium Lounge

Wir würden jederzeit wieder in der  Plaza Premium Lounge auf unseren Weiterflug warten.

Man muss bedenken, dass Restaurants am Dubai International Airport sehr teuer sind. Mit Kindern in vollgestopften Restaurants zu verweilen, ist auch nicht besonders angenehm.

 

Der Flughafen bietet auch Spielplätze, die allerdings ziemlich entlegen sind. Wir hatten auf all unseren Flügen bisher keine Muse quer durchs Flughafengebäude zu watscheln, nur für ein bisschen Spielplatzromantik.

 

Malen, mit den mitgebrachten Figuren spielen usw kann man auch in einer Lounge und nebenbei können sich Mama & Papa ein bisschen erholen und guten Kaffee oder Tee trinken (denn mal ehrlich,der Kaffee im Flugzeug ist nicht unbedingt ein Hochgenuss).

In der Lounge bekommt man gratis Essen & Trinken und man kann es sich gemütlich machen.

Die Kinder können frei herumgehen und man braucht sich keine Gedanken machen, dass sie am Flughafengelände verloren gehen. Der Spielbereich ist natürlich noch ein Bonus, der auch für Mama & Papa eine Entlastung sein kann.

 

Wir werden mit Sicherheit auch beim nächsten Flug über Dubai in dieser Lounge auf den Weiterflug warten!

 

Loungezugang mit Kindern – Schlusswort

Ich möchte noch erwähnen, dass es uns als Familie wichtig ist, das unsere Kinder nicht wild tobend durch das Flughafengelände laufen, egal wo wir uns gerade aufhalten.

In der Lounge gilt das ebenso, denn herumschreiende und laufende Kinder sind nicht nur unangenehm für andere Reisende sondern auch nicht ungefährlich, wenn dort Reisende mit heißen Getränken/Suppen herumspazieren.

Ich denke es versteht sich von selbst, dass ein hoher Lärmpegel in Lounges nicht angenehm ist und lautes Telefonieren oder ein Rufen quer durch die Lounge unangebracht ist.

Das sind allerdings nur unsere Werte die wir leben.

Ob sich ein Loungezugang ohne Karte für euch als Familie rentiert, müsst ihr selbst herausfinden. Es hängt sehr stark von euren eigenen Vorstellungen ab, wie ihr eure Reise gestalten möchtet.

 

Wir geben hier persönliche Erfahrungen weiter und wurden für diesen Blogeintrag nicht bezahlt oder um Werbung gebeten.

 

 

 

 

 

 

 

 

                                         

  Urlaub mit Kindern ist immer aufregend!

Hat man sich endlich für eine Destination entschieden, geht es an die Unterkunftssuche.

Hier stellt sich dann für jede Familie eine grundlegende Frage:

Ferienhaus oder Hotelaufenthalt?

Hotel mit Kindern

Das positive am Hotel mal vorweg: man kann wenn man das möchte Frühstück, Mittagessen und/ oder Abendessen dazubuchen.

Gerade bei Flugreisen finden wir es sehr angenehm, als erste Übernachtung oder vor dem Abflug in einem Hotel in Flughafennähe einzuchecken und uns erstmal keine Gedanken um Lebensmitteleinkäufe machen zu müssen.

Wir buchen immer gleich ein Frühstück dazu und gehen abends im Restaurant essen oder lassen uns das Essen aufs Zimmer bringen.

Die Nähe zum Flughafen finden wir besonders bei langen Anreisen sehr angenehm. Nach einem Langstreckenflug sind wir alle erstmal total hinüber und möchten nicht noch ewig durch die Stadt fahren.

In warmen Ländern finden wir es auch immer ganz toll, wenn es einen Pool gibt. Denn zum Kinder auspowern und zum Abkühlen für uns Eltern, ist so ein Pool immer der absolute Hit.

Als Nachteil sehen wir je nach Zimmerkategorie/Budget die Zimmergröße. Ein reiner Hotelurlaub wäre für uns z.B keine Option. Zu fünft in nur einem Zimmer klappt auf Dauer nicht gut.

 

Allein die unterschiedlichen Schlafenszeiten der Kinder, der Mittagsschlaf und der fehlende Rückzugsort für jeden von uns, ist für uns Grund genug, zumindest eine höhere Hotelzimmerkategorie zu buchen. Zimmer mit 2 Schlafzimmer sind für uns ein Muss und dennoch haben wir gern die Möglichkeit uns auch außerhalb des Zimmers aufhalten zu können.

 

Da wir beide online arbeiten, brauchen wir auf Dauer einfach auch den nötigen Raum um effektiv und ungestört arbeiten zu können.

Ferienhaus mit Kindern

Großer Vorteil eines Ferienhauses ist definitiv der Platz. Genügend Schlafzimmer, ein Wohnzimmer für gemütliches Zusammensein und eine Küche um sich selbst zu bekochen, machen den Urlaub meiner Meinung nach sehr angenehm.

Außer man liebt Pauschalreisen mit All inclusive, das ist dann eine ganz andere Urlaubsvariante.

Ferienhäuser sind außerdem oftmals richtig charmant und der Destination entsprechend ausgestattet. Kleine Goodies und Dekogegenstände empfinden wir immer als sehr bereichernd.

Wir lieben es, auch in die Gästebücher zu schreiben und mit den Vermietern des Ferienhauses persönlich in Kontakt zu treten.

Kultureller Austausch und neue Freundschaften sind dadurch ein weiterer Pluspunkt für uns.

Man kann sich je nach Geschmack die genaue Location der Ferienhauses aussuchen. So kann man entweder direkt in der Stadt leben oder irgendwo im Nirgendwo.

Von der Luxusvilla mit Pool bishin zum Baumhaus, die Möglichkeiten sind hier wirklich fast unbegrenzt.

Wir buchen gerne über Air BnB. Bisher hatten wir immer wahnsinnig tolle Unterkünfte.

Wir achten besonders darauf, nur Unterkünfte mit möglichst vielen (positiven) Bewertungen zu buchen.

Bevor wir buchen, kontaktieren wir den Vermieter nochmal um diverse Fragen abzuklären und um abzuschätzen, wie die Kommunikation / Chemie zwischen ihm und uns klappt.

Bisher sind wir mit dieser Herangehensweise in ausschließlich wundervollen Ferienhäusern gelandet!

Wohnmobilreise mit Kindern

Um all unsere Erfahrungen wieterzugeben wollen wir noch die Möglichkeit einer Wohnmobilreise erwähnen.

Wir sind 2017 für vier Wochen mit einem 6 Bett Wohnmobil auf Neuseeland´s Südinsel unterwegs gewesen.

Ein Traum, ich kann es garnicht anders sagen. Gerade Neuseeland bietet die optimalen Vorraussetzungen für so eine Art von Urlaub. Zugegeben, wir hatten etwas Respekt vor dem Linksverkehr und ich (Cornelia) hatte die ersten 30 Minuten on the Road einen “etwas” erhöhten Blutdruck, aber wir haben uns recht flott an den Linksverkehr gewöhnt.

Fragt nicht, wie oft ich auf der falschen Autoseite einsteigen wollte, auch wähend unserer zweiten Neuseelandreise 2019 – wir hatten einige Lachmomente dadurch.

Der große Vorteil eines Wohnmobils ist auf jedenfall die Flexibilität.  Man hat die Möglichkeit schneller und mehr neue Orte und Sehenswürdigkeiten  anzusteuern und muss keine Retourstrecken ins Hotel/Ferienhaus einplanen.

Im besten Fall kann man sogar frei stehen , aber leider wird diese Möglichket mit zunehmenden Touristenmassen begrenzter.

Man sollte auf jedenfall beachten, dass man je nach Modell begrenzt Strom hat und meistens alle 2-3 Tage auf eine Stromzufuhr angewiesen ist. Meist bedeutet dies eine Übernachtung am Campinplatz und das kostet in Neuseeland gern mal 40-50€.

Generell ist auch der mangelnde Platz im Wohnmobil nicht zu verachten.

Gerade mit 3 Kindern wie in unserem Fall, geht man sich dann nach längerer Reise schon auf den Keks. Mittagsschlaf/ Arbeitszeiten/ Regenwetter usw sind im Wohnmobil dann leider schwierig miteinander zu kombinieren.

Wir empfanden gerade das Arbeiten im Wohnmobil als sehr anstrengend.

Natürlich kann man sich mit den Kindern draußen aufhalten, aber den dauerhaften Drang zu haben, alles und jeden nach draußen zu schaffen damit der andere Elternteil in Ruhe arbeiten kann ist schon nicht zu unterschätzen.

 

In Neuseeland gibt es außerdem mehrere Orte wo es keinen Internetempfang gibt, also auch das sollte man bei der Routenplanung beachten.

Zum Schluss sei noch erwähnt, dass das Leeren der Toilette so Manchen schon  zum Würgen gebracht hat. Aber hilft nix, da muss man durch. Abenteuerfeeling pur sozusagen!

Die tägliche Dusche gibt es auf Wohnmobilreisen auch nicht, außer man stoppt am Campingplatz oder duscht am Strand (da allerdings eher nicht im Adamskostüm). Der Wassertank hat nur eine gewisse Kapazität und das sollte man zumindest im Hinterkopf behalten.

Generell sehe ich eine Wohnmobilreise bei gutem Wetter als tolles Abenteuer für die ganze Familie. Bei Wind und Regen wird es leider aufgrund des geringen Raumangebots aber dann doch recht schnell mal anstrengend.

Leider sind die Preise für Wohnmobile in Neuseeland in den letzten Jahre nochmal ordentlich in die Höhe geschossen und so manche Wohnmobile sind weniger gut in Schuss aufgrund der hohen Nachfrage.

Unsere Wohnmobilreise 2017 war auf jedenfall ein tolles Abenteuer, das wir nicht missen wollen!

 

Reisen mit Kindern kann so vielfältig sein. Jede Familie hat andere Vorstellungen, Wünsche und vorallem ein anderes Budget.

Wir denken, reisen mit Kindern ist für alle eine Bereicherung und die Momente gemeinsam als Familie, bleiben für immer in unseren Herzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere 5 Tipps zum Fliegen mit Kindern

 

Wir sind zweimal mit Baby & Kleinkind bis ans andere Ende der Welt geflogen und wissen mittlerweile was es braucht, um halbwegs entspannt am Reiseziel anzukommen.


1.Airline

Sucht euch unbedingt eine Airline, die komfortabel ist und bekannt ist, für ihren kinderfreundlichen Service an Bord!

Es gibt kaum was Schlimmeres, als stundenlang im Flugzeug festzusitzen bei grotten schlechtem Service, viel zu engen Sitzen und unfreundlichem Personal. Glaubt mir, so einen Flug hatten wir auf dem Weg von Singapur nach Bangkok.

Es war zwar ein relativ kurzer Flug, aber der hatte es in sich.

2.Nachtflug

Ja auch das können wir wärmstens empfehlen.

Die Kinder sind meistens noch aufgeregt und schlafen zwar später als zuhause ein, dennoch schlafen sie irgendwann… und die Eltern auch.

Keine Dauerbespaßung der Kinder, keine genervten Mitreisenden weil die Kinder am Gang auf und ab flitzen, ihre Köpfe stundenlang durch die Sitze quetschen und gefühlt hundert mal “Hallo” nach hinten rufen.

Entspannte Eltern sind das A und O.

Und auch die geduldigsten Eltern, sind irgendwann einfach nur genervt, wenn das Krabbelkind zum 30.Mal bis ganz nach hinten gekrabbelt ist und sich immer noch nicht am Sitzplatz bespaßen lässt.

3.Tragehilfe

Wenn ihr mit Baby/Kleinkind unterwegs seid, besorgt euch unbedingt eine geeignete Tragehilfe.

Man hat ohnehin schon Handgepäck, Jacken, Laptop & Co zutragen und möchte schnellstmöglich zum Gate.

Laufanfänger lieben es ja bekanntlich genau in die andere Richtung zu laufen, als man ursprünglich vor hatte. Und gerade am Flughafen muss es manchmal etwas flotter gehen. Das Boarding gestaltet sich ebenso viel einfacher mit dem Kind in der Trage.

Wir lieben unsere Tragehilfe von Buzzidil  . Sie ist mittlerweile schon sehr weit gereist und immer noch in einem top Zustand!

4.Snacks

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass gerade die Lieblingssnacks der Kinder immer gern gegessen wurden.

Das Flugzeugessen schmeckt ja nicht immer superlecker und hungrige Kinder sind eher suboptimal für eine Reise im Flugzeug, wo man nicht mal eben Stoppen kann, um das passende Essen einzukaufen.

Ihr dürft alles an Nahrungsmittel für eure Kinder mitnehmen, was benötigt wird. Ob Quetschies, Knabberein oder Vorgekochtes. Solange ihr es im FLugzeug aufesst und euch an die Einfuhrbestimmungen am Ankunftsort haltet, gibt es keine Probleme.

Gerade Australien und Neuseeland sind da sehr streng und man sollte sich direkt bei der Ankunft vergewissern, dass man verbotene Nahrungsmittel in die dafür vorgesehenen Müllcontainer entsorgt.

5. Spielzeug

Nehmt nicht zuviel mit !

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass allein das Flugzeug schon aufregend genug ist und die Kinder kaum Spielzeug benötigen.

Das Boardentertainment ist  immer sehr interessant, allein das herumdrücken am Bildschirm finden die kleinsten oftmals schon sehr amüsant.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir alle am entspannsten sind, wenn wir in Sachen Medienkonsum im Flugzeug eine Ausnahme machen und es nicht von vorn herein verbieten sondern absprechen, wann geschlafen wird oder wann ausgeschalten wird. 

Weniger ist mehr :

Unser Jüngster liebt es z.B die Karte mit den Sicherheitsvorkehrungen zu begutachten, sie immer wieder in die Tasche zu stecken und wieder rauszuziehen.

Unmengen an Spielsachen sind nicht also nicht wirklich nötig.

 

Hier ein paar Dinge, die wir immer dabei haben und die unserer Meinung nach auch ausreichen:

  • Pixie Bücher sind super, da sie klein und und handlich sind und man somit keine Probleme mit dem Gewicht hat.
  • Tip Toi hat sich für größere Kinder bei uns sehr gut bewährt (inklusive Kopfhörer für jedes Kind)
  • Buntstifte und Papier
  • Schleich Figuren
  • Tip Tap Tiere für kleinere Kinder

 

Wir wünschen euch eine entspannte, angenehme Reise und wundervolle Momente mit euren Liebsten!

Um nach Bornholm zu gelangen, ist eine Fahrt mit der Fähre unumgänglich(außer man fliegt mit dem Flugzeug).

Chris und ich erinnern uns heute noch an die wohl schönste und gleichzeitig schlimmste Schifffahrt die wir gemeinsam unternommen haben. Das war 2010 als wir am Great Barrier Reef mit einem schicken Katamaran 4 Tage herumschipperten. Coral Princess hieß das Schmuckstück, das grundsätzlich ein wunderschönes Gefährt war.

 

Wir verließen den Hafen von Cairns und dachten uns am obersten Deck haben wir die coolste Aussicht. Dann sprach auch schon bald der Kapitän und teilte mit, dass es wohl bald etwas “bumpy” wird. Ja gut, alles klaro!

Binnen kürzester Zeit wurde uns beiden dermaßen übel, dass wir runter in unsere Kabine torkelten (denn es schaukelte mittlerweile ordentlich). Die nächsten 4 Tage verbrachten wir teilweise liegend und würgend in der Kabine oder machten wunderschöne Ausflüge mit der Crew. Halleluja ich sag euch, wir beide waren echt am Limit!

Aus diesem Grund hatten wir riesen Respekt vor der 3 stündigen Fährfahrt.

Alle Sorgen waren unbegründet!

Unsere Erfahrung mit Bornholmslinjen

Wir hatten Glück mit dem Wetter und sowohl bei der Hin- und Rückfahrt keinen wilden Wellengang.

Die Tickets kann man ganz bequem Online bestellen.

Auf http://www.bornholmslinjen.de könnt ihr das Ticket buchen und den Barcode dann mit dem Handy beim Fährhafen einscannen. Super easy!

Für uns fünf und unserem VW Bus hat eine einfache Fahrt 106€ gekostet.

Es gibt ein Besucherdeck das eine sehr große Cafeteria bietet. Dort gibt es eine relativ große Auswahl an Speisen und Getränke (und auch der Kaffee schmeckt sehr gut). Ein gewisser Teil der Sitzplätze ist für Hundebsitzer reserviert und

während unserer Fahrt, waren alle Hundepassagiere auch wirklich sauber,ruhig und entspannt.

Für Familien mit Kinder gibt es einen Kinderbereich und angrenzend einige Sitzplätze mit Tische für die Eltern.

Die Kinderecke ist ausgestattet mit einer kleinen Rutsche und einer drunter liegenden Höhle, mehreren Fallmatten und Bausteinen aus festem Schaumstoff. Für unsere Kids hat das vollkommen ausgereicht, um die 3,5h darin quietschvergnügt zu verbringen. Es gibt auch einen DVD Player und dazupassende Filme die man sich in der Cafeteria ausleihen kann. Für uns und unsere Kinder war das allerdings irrelevant und niemand sonst hat diesen TV verwendet.

Für ruhesuchende ist auch Platz im eigens dafür abgetrennten Ruheraum. Man findet dort einzelne gut gepolsterte Stühle die an die Premium Class im Flugzeug erinnern.

Die gesamte Fähre macht für uns einen sehr sauberen Anblick und wir denken, je nach Wetterlage, kann es schon auch ganz schön schaukeln. Diese Vermutung bestätigt sich durch mehrere Stationen an dezent angebrachten Kotztüten an Board.

Das Außendeck ist simpel mit mehreren Tischen und Stühlen ausgestatten und im Sommer mit einer frischen Meerbrise bestimmt sehr angenehm.

Wir wurden eher fast davongeweht, also blieben wir drin.

Zusammengefasst kann man sagen, das eine Fahrt mit Bornholmslinjen sehr gut organisiert ist und auch unerprobte Passagiere so wie wir, ohne Probleme auf die Fähre und wieder runter kommen. Man benötigt wirklich kein Vorwissen,es stehen überall Mitarbeiter die einen einweisen.

 

Wir empfanden die Hin- und Rückfahrt als sehr entspannt und würden jederzeit wieder Übersetzen.

Bornholm ist eine wunderschöne Insel und ich hoffe,dass sie ihren Charme beibehält.

 

 

 

Wir sind gerade zurück von vier wundervoll entspannten Wochen im Westen von Norwegen.

Diesmal entschieden wir uns den größten Teil unserer Strecke mit dem Auto zu fahren, weil wir festgestellt haben, dass fliegen mit drei Kindern durchaus auch sehr unentspannt sein kann. Also flogen wir von Wien nach Oslo und landeten nach knapp 1,5h am Flughafen Oslo Gardermoen. Das war easy und hat für uns perfekt gepasst.